Planet Mega City #

Planet Mega City # Kulturprojekt im öffentlichen Straßen- und Freiraum der HafenCity von Mai bis September 2014. Konstruktion und Aufstellung von 23 mobilen, bespielbaren und benutzbaren Stadtmöbeln mit hölzener Basis mit zweiseitigen Bildtafeln und Monitoren im öffentlichen Frei- und Straßenraum der HafenCity.


Die beidseitig auf den Bildtafeln angebrachten Motive zeigen die "Eurasien Figure" des Künstlers Ulf Ludzuweit. Die unterschiedlichen Aufnahmen sind vor der Kulisse des 1 : 10 Stadtmodells Shanghais fotografiert worden. Diese Modellstadt steht noch heute auf dem Gelände einer Shanghaier Universität und dient dort u.a. zur Erforschung der Erdbebensicherheit und klimatischen Auswirkungen von Hochhausstrukturen.


Thematisiert wird die zunehmende Urbanisierung der Welt am Beispiel Shanghais, der Partnerstadt Hamburgs, im Vergleich zum größten Urbanisierungsprojekt Europas, der HafenCity Hamburg. Darstellung der unterschiedlichen Intensitäten derartiger Stadtentwicklungsprozesse in Schwellenländern und wohlhabenden, sich langsam verändernden Industrieländern, und der Verschiebung des menschlichen Maßstabs von alten historischen Stadtstrukturen zu neuen urbanen Großstrukturen.


Das städtische Bevölkerungswachstum findet hauptsächlich in den aufstrebenden Metropolen der Entwicklungs- und Schwellenländer statt. Kennzeichnend für die Lebensbedingungen in diesen Städten ist eine rege Bautätigkeit, die großflächige Umwandlung von landwirtschaftlich genutzten Flächen in Bauland und die Entstehung von Mega- strukturen, wie Hochhäusern, Einkaufszentren und gewaltigen Verkehrsanlagen.


Die hölzerne Basis der Stadtmöbel ist das Fundament für die Ausstellungswände. Mit dieser Holzfläche - einem für den Freiraum der HafenCity ungewöhnlich warmen Material - sind sie eine Sitz- und Liege­gelegenheit, Bühne und Klangkörper im öffentlichen Raum der HafenCity. Regelmäßige Bespielungen dieser Stadtmöbel durch Musiker, Theatergruppen und anderer Straßenkünstler können stattfinden.


Ziel ist die Anregung zur Inbesitznahme und Aneignung des Straßenraumes durch Passanten sowie Bewohner und Berufstätige der HafenCity.


Um es poetisch auszudrücken: "Die alte chinesische Stadt Shanghai hat Flöße aus dem typischen, historischen Material Holz in eine zeitgemäße, moderne Form gebracht und in seine Partnerstadt Hamburg geschickt, um somit zu einer Inbesitznahme des Freiraumes der HafenCity durch die Einwohner und Besucher einzuladen."

 
 

Mittlerweile wohnt die Hälfte der Menschheit in Städten. Das städtische Bevölkerungswachstum findet hauptsächlich in den aufstrebenden Metropolen der Entwicklungs- und Schwellenländern statt. Kennzeichnend für die Lebensbedingungen in diesen Städten ist eine rege Bautätigkeit, die großflächige Umwandlung von landwirtschaftlich genutzten Flächen in Bauland und die Entstehung von Mega-Strukturen, wie Hochhäusern, Einkaufszentren und gewaltigen Verkehrsanlagen.


Die Stadtmöbel sind Basis und Fundament für die Ausstellungswände. Mit ihrer Holzfläche - einem für den Freiraum der HafenCity ungewöhnlich warmen Material - sind sie eine Sitz- und Liege­gelegenheit, Bühne und Klangkörper im öffentlichen Raum der HafenCity. Regelmäßige Bespielung dieser Stadtmöbel durch Musiker, Theatergruppen und andere Straßenkünstler.


Ziel ist die Anregung zur Inbesitznahme und Aneignung des Straßenraumes durch Passanten sowie Bewohner und Berufstätige der HafenCity.



Um es poetisch auszudrücken:
Die alte chinesische Stadt Shanghai hat Flösse aus dem für die alte chinesische Stadt typischen Material - Holz - in einer zeitgemäßen,
modernen Form in seine Partnerstadt Hamburg geschickt, um hiermit zu einer Inbesitznahme des Freiraumes der HafenCity durch die Einwohner und
Besucher einzuladen.