Sportstätten und Spielflächen

 

Sport- und Bewegungsräume im Zusammenhang mit Wohnumfeldverbesserungen sowie bei der Neugestaltung von Schulhöfen müssen nicht unbedingt den einschlägigen DIN-Normen und Richtlinien für Sportstätten entsprechen. Hier ist vielmehr eine intensive Nutzbarkeit bei einer meist relativ geringen Größe von Vorteil. Lieber ein halbes Kleinspielfeld aus Kunstrasen errichten, als ein größeres Spielfeld mit einem Naturrasen oder Tennenbelag, welches dann der intensiven
Belastung auf Dauer nicht standhalten würde. Die Einhaltung der einschlägigen Normen und Richtlinien ist nur bei Sportanlagen erforderlich, die dem Vereinssport und Wettbewerben dienen.
Bei der Sanierung vorhandener Sportanlagen haben wir mit Erfolg bereits neuartige kostengünstige Bauweisen wie Kunstrasen-Vliese verwendet, welche günstiger als konventionelle sind.

 
 

Auf Grund der beengten Raumverhältnisse und des begrenzten Budgets wurde z.B. in der Lenzsiedlung in Hamburg-Lockstedt ein intensiv nutzbarer Kunstrasenplatz in Größe eines halben Kleinspielfeldes angelegt. Durch den geschlossenen, rundum verlaufenden Ballfangzaun (lärmgedämmt) und die zeitgesteuerte Flutlichtanlage ist eine intensive Nutzung zu allen Jahres- und Tageszeiten möglich. Da dieser Platz auf dem Grundstück der SAGA-Wohnungsbaugesellschaft liegt, ist dessen regelmäßige fachgerechte Pflege sichergestellt.

 
 
 

Sport- und Bewegungsstätten planen wir gemeinsam mit allen künftigen Nutzergruppen. Diese Zusammenarbeit beinhaltet die gemeinsame Entwicklung des konkreten Sport- und Bewegungsangebotes, sowie die Gestaltung der Geländeausformung. Ferner werden z.B. die Schalungsformen für Skateranlagen, Mountainbike-Parcours und ähnlichem gemeinsam gebaut. Danach werden die Anlagen dementsprechend umgesetzt.
Dem entsprechend wurde eine Skaterbahn im Eingangsbereich der "Bewegungsräume Lenzsiedlung" in Asphaltbauweise mit Fertigelementen errichtet.
Am Rande sind zahlreiche unterschiedliche Sitz- und Aufenthaltsangebote und tribünenartig geschichtete Sandsteine angeordnet.
Diese Anlage sollte folgende Anforderungen erfüllen:
- sie sollte integraler Bestandteil der Gesamtanlage werden gut von der Straße und vom Bürgerhaus Lenzsiedlung aus einseh- und erreichbar sein,
- durch die Verwendung mobiler Obstacles (Hindernis-Fertigelemente) leicht zu modifizieren sein,
- ausreichend unterschiedliche umliegende Sitz- und Aufenthaltsangebote bieten,
- in räumlicher Nähe zu weiteren Spiel- und Sportangelegenheiten liegen.

 
 

Am Haus der Jugend Manshardtstr. 24 in Hamburg-Horn wurde aus Mitteln des Programmes "Soziale Stadt" das vorhandene kleine Streetballplatz mit einem Betonpflasterbelag in ein größeres multifunktional nutzbares Kunststoff-Kleinspielfeld umgebaut. Auch hier ermöglichen ein lärmgedämmter Ballfangzaun und eine Flutlichtanlage eine intensive Nutzung zu allen Jahres- und Tageszeiten bis in den späten Abend hinein. Durch die Zeitsteuerung der Flutlichtanlage kann die abendliche Nutzung der Anlage präzise gesteuert werden.