Wettbewerb Suttnerpark, Hamburg-Altona

Ziel der Planungswerkstatt "Wohnen am Suttnerpark" des Bezirksamtes Hamburg-Altona war eine attraktive städtebauliche Gesamtlösung für den gesamten Baublock Max-Brauer-Allee, Holsten- und Suttnerstraße (ca. 2 ha) einschließlich des ehemaligen "Electrolux-Geländes".

 
 

Dieser offene Planungsprozess wurde gemeinsam mit Betroffenen und Anwohnern durchgeführt, um eine sukzessiv realisierbare Lösung für attraktiven preisgünstigen Wohnraum, Gewerberäume mit Stadtteilbezug sowie eine Weiter- entwicklung der östlich angrenzenden öffentlichen Grünfläche "Suttnerpark" zu erarbeiten.

 
 

Am 04.02.2011 präsentieren die vier hieran beteiligten Architekturbüros ihre Entwürfe und diskutierten diese anschließend mit den Teilnehmern der Planungswerkstatt.


Der städtebauliche Entwurf von SCHENK + WAIBLINGER ARCHITEKTEN, Hamburg und uns sieht eine zur angrenzenden öffentlichen Grünfläche offene Mischbebauung vor, die sich aus der dichten umliegenden gründerzeitlichen Block- randbebauung entwickelt und den starken Verkehrslärm der Max-Brauer-Allee und Holstenstraße abschirmt.


Während in der Erdgeschosszone Einzelhandel, Kleingewerbe sowie günstige Werkstätten und Räume für Künstler vorgesehen sind, sollen in den Obergeschossen Wohnungen entstehen, teilweise als geförderter sozialer Wohnungsbau.
Die ruhigen Innenhöfe sind für Aufenthalt und (Kinder-) Spiel der Anwohner vorgesehen. Mehrere Durchgänge verbinden diese für Fußgänger mit der Umgebung. Die Grundstruktur des "Suttnerparks" bleibt mit seinem Baum- bestand erhalten. Hierin werden lediglich intensiv nutzbare Zonen mit Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten für die unterschiedliche Bevölkerungsgruppen eingebettet und diese durch ein Wegenetz mit der Umgebung verbunden. Durch die Schaffung unterschiedlicher intensiv nutzbarer Zonen, werden Angebote für die vielfältigen Nutzergruppen des Parkes geschaffen, die oftmals in Konkurrenz zueinander stehen.